BRS News
R+V: Maschinenbruchversicherung
Landwirtschaftlicher Betriebe sind in zunehmendem Maße von stationären und fahrbaren Maschinen abhängig. Unterschiedliche Situationen erfordern die Reparatur defekter Maschinen oder deren Ersatz bei einem Totalausfall. Inflationsbedingt kann dies zu höheren Material-, Lohn- und Wiederbeschaffungskosten führen. Die R+V-Versicherung bietet eine individuell anpassbare Maschinenbruchversicherung für stationäre, fahrbare und transportable Maschinen an, um diese wirtschaftlichen Folgen abzufedern.
BRS-Politikbrief 01/2026 "Zukunftskonzept Nutztierhaltung"
Ernährungssicherheit verankern – Nutztierhaltung in der GAP 2028 gezielt fördern
Die globalen Krisen der vergangenen Jahre offenbarten die Abhängigkeit Deutschlands vom internationalen Handel in vielen Lebensbereichen. Hohe Kosten, kaum Planungssicherheit, bürokratische Hürden und überstrapazierende Regulierungen tragen zum Betriebesterben in der Landwirtschaft bei. Hält dieser Trend weiterhin an, so ist die Selbstversorgung mit Grundnahrungsmitteln in Deutschland gefährdet. Der BRS spricht sich dafür aus, Ernährungssicherheit im Grundgesetz festzuschreiben.
Kanada und USA heben Maul- und Klauenseuche-Beschränkungen auf und erkennen MKS-Freiheit Deutschlands an
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat mit Kanada und den USA aushandeln können, die Beschränkungen für die Einfuhr von Tieren und tierischen Erzeugnissen aus Deutschland wieder aufzuheben. Beide Länder hatte diese nach dem Ausbrauch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in einem Betrieb in Brandenburg im Januar 2025 eingeführt. Mit der Öffnung können unter anderem frisches Fleisch und Fleischerzeugnisse, zusammengesetzte Lebensmittel oder Milchprodukte wie Käse ab sofort wieder exportiert werden.
Bakterielle Zoonosen: Wie gefährliche Keime von der Kuh auf den Menschen gelangen
Ein neuer Beitrag des Ceva-Blogs ruminants.ceva.pro beschäftigt sich mit der Gefahr von bakteriellen Zoonosen, die für Tierhalter relevant sind und zeigt auf, wo Risiken entstehen und wie wichtig Tiergesundheit und Arbeitsschutz sind.
Umfrage zu Einstreuvarianten bei der Milchkuhhaltung
Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule Osnabrück, Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, führt Marie Remmers eine Umfrage zum Einfluss unterschiedlicher Einstreuarten in Tiefboxen auf Technopathien, Sauberkeit und Liegekomfort bei Milchkühen durch. Die Umfrage richtet sich ausschließlich an Milchviehbetriebe und dauert etwa 5–10 Minuten.
Lehrerheft für die Primarstufe „Unsere Milch“
Die i.m.a e.V. hat mit der Gemeinschaft der Milchwirtschaftlichen Landesvereinigungen e.V. eine Broschüre über die Erzeugung von Milch vom Kuhstall bis in den Supermarkt und zum eigenen Frühstückstisch für die Primarstufe herausgegeben. Die Milchmappe, die 24 Seiten und 42 Arbeitsblätter umfasst, enthält Bildungsmaterial, das Kindern der Primarstufe spannende Einblicke in die Welt der Milch vermitteln soll.
BZL: Kompaktinformationen zu Forschungsergebnissen aus der Milchviehhaltung
Die neuen Kompaktinformationen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) bieten einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse und Praxistools in der Nutztierhaltung. Zu zwei abgeschlossenen Forschungsvorhaben aus dem Bundesprogramm Nutztierhaltung gibt es nun übersichtliche Informationen: Sowohl zu Haltungsmodellen für die Bereiche Milchvieh-, Kälber- und Mastrinderhaltung (InnoRind) als auch zur Verlängerung von Laktationsperioden und selektivem Trockenstellen für weniger Antibiotikaeinsatz (VerLak).
Landjugend zum geplanten Umbau der Agrarpolitik - Kontinuität statt neuer Experimente
Der Countdown läuft: 2027 endet der aktuelle Haushalt der Europäischen Union. Bereits jetzt werden der neue Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) und damit auch die künftige Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 verhandelt. Mit seiner aktuellen Stellungnahme bringt der Vorstand des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) die Perspektive junger Menschen aus ländlichen Regionen und der Landwirtschaft in die Debatte ein. Für uns steht vor allem die Verlässlichkeit der Agrarpolitik im Fokus
, sagt der stellvertretende Bundesvorsitzende Leon Ranscht. Der BDL-Bundesvorstand hält die geplanten strukturellen Umbrüche für problematisch. Das betrifft die Grüne Architektur mit dem Farm-Stewardship-System und den Wegfall der zweiten Säule. Dabei haben sich die Rahmenbedingungen schon 2023 geändert. Viele Betriebe haben ihre Betriebsabläufe und Managemententscheidungen also gerade erst an die Konditionalität und GLÖZ angepasst. Um Investitionen langfristig planen zu können, brauchen Betriebe Kontinuität
, erläutert Ranscht.
Außerschulisches Lernen auf der Bildungsmesse „didacta“
Mit der Gemeinschaftsschau Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen
bereichert der i.m.a e.V. die didacta
in Köln, die am Dienstag, 10. März 2026, beginnt. Fünf Tage orientieren sich dann Lehrkräfte, Erzieher und anderes pädagogisches Fachpersonal auf der größten europäischen Bildungsmesse. Der i.m.a versammelt auf seiner Gemeinschaftsschau zwanzig Bildungspartner, die zur Landwirtschaft, Ernährungs- und Naturbildung eine Fülle an Lehr- und Lernmaterialien bereitstellen – viele kostenlos.
ZALF-Stellungnahme zur Wirtschaftlichkeit von Agri-Photovoltaik
Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. hat eine aktuelle Stellungnahme zur Wirtschhaftlichkeit von Agri-Photovoltaik veröffentlicht.
BRS Diskussionspapier Zur AMK