Dialog Rind Schwein

25.11.2021

Rindfleischerzeugung trägt zur nachhaltigen Nutzung von Regenwasser bei

Wassernutzung Im Vergleich

Wasser zählt zu den wichtigsten Ressourcen unserer Landwirtschaft. Aufgrund der Niederschlagsmengen zählt Deutschland zu den begünstigten Erzeugungsstandorten der Erde. Laut den Berechnungen von Mekonnen und Hoekstra aus dem Jahr 2011 werden rechnerisch rd. 15.000 Liter Wasser je Kilogramm erzeugtem Fleisch benötigt, in erster Linie für das Wachstum der Futterpflanzen. Hierbei handelt es sich größtenteils um Regenwasser (sog. grünes Wasser), welches von den Pflanzen für ihr Wachstum genutzt und in Form von Wasserdampf wieder in die Umgebung abgegeben wird; es befindet sich somit in einem Wasserkreislauf.

 

25.11.2021

Neue Foto-Plattform der i.m.a e.V.

Der information.medien.agrar e.V. (i.m.a) hat anlässlich seines 61. Geburtstags eine Foto-Plattform mit mehr als 4000 Bildern freigeschaltet. Die Foto-Galerie soll die Vielfalt der deutschen Landwirtschaft abbilden. Die Fotos in der Galerie sind nach Bundesländern sortiert. Auch eine Suche nach Schlagworten ist eingerichtet. Sie befindet sich noch im Aufbau, wie auch die Galerie insgesamt wachsen soll. Kernstück der Foto-Galerie sind aktuell Aufnahmen aus der Image-Kampagne "Gesichter der Landwirtschaft" und der Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung" Weitere Bereiche werden noch erschlossen.

 

25.11.2021

Neues Milchland-Poster „Aus Gras wird Milch“

Wie viel Liter Milch produziert eine Kuh am Tag? Welche Mengen frisst und trinkt eine Kuh täglich? Diese und weitere Fragen beantwortet das neue Poster Aus Gras wird Milch der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V.. Das Poster liefert aktuelle Zahlen zur täglichen Futterration, erklärt das Prinzip des Wiederkauens und stellt bildlich dar, welche Mengen an Milchprodukten aus der täglichen Milchleistung hergestellt werden können. Es kann über den Milchland-Webshop bestellt oder kostenfrei heruntergeladen werden.

 

22.11.2021

Konventionelle vs. biologische Landwirtschaft

Wenn wir alle BIO einkaufen würden, wäre der Planet ein besserer, richtig? Dr. Mai Thi Nguyen-Kim klärt Euch über die Mythen und Unterschiede von Biolandwirtschaft auf. Dabei hinterfragt sie u.a auch Demeterstudien und erklärt in dem Zusammenhang, warum eine Reproduzierbarkeit von Studienergebnissen für die Glaubwürdigkeit so wichtig ist.

Aber ausgerechnet das Kernstück der Biodynamischen Landwirtschaft, der Einsatz der biodynamischen Präparate, ist mit nichts belegt, das auch nur den geringsten Qualitätsanforderungen entspricht, informiert die Internetseite zur Sendung.

 

17.11.2021

Warum die Tierhaltung nicht die Hauptursache für den Klimawandel ist

Die Nutztierhaltung wird oft irrtümlich als eine der Hauptquellen für Treibhausgasemissionen angesehen. In den Vereinigten Staaten werden Treibhausgasdaten von der Environmental Protection Agency (EPA) zur Verfügung gestellt. Aus dem EPA-Bericht 2016 ging hervor, dass der Landwirtschaft lediglich 9 Prozent der emittierten Treibhausgase der USA zuzurechnen sind, die Nutztierhaltung hat einen Anteil von 3,9 Prozent und Rindfleisch von 2 Prozent. Obwohl der Beitrag der Landwirtschaft zu den Treibhausgasemissionen nicht ignoriert werden sollte, verblasst er im Vergleich zu anderen Sektoren.

 

11.11.2021

Neues Portal „wirlandwirten“ gestartet

Unterhaltsam, jung und frisch kommt die neue Seite wirlandwirten daher – mit Themen, die junge Menschen in der Landwirtschaft ansprechen. Die Seite ist ein Gemeinschaftsprojekt der Badischen Landwirtschafts-Verlag GmbH und dem Bauernverband BLHV. Mobile Schlachtung, außerfamiliäre Hofübergabe oder inspirierende Betriebsreportagen sind in Form von multimedialen Dossiers unter www.wirlandwirten.de frei zugänglich. Aktuelles Beispiel ist ein Landwirt, dessen Hühner von zwei Alpakas vor dem Fuchs geschützt werden.

 

04.11.2021

PODCAST MENSCH:TIERARZT

Im April 2021 startete auch der Podcast mensch: tierarzt. In ihm erzählen Tierärztinnen und Tierärzte von ihren Erlebnissen und Berufserfahrungen, teilen Wissen und diskutieren aktuelle Themen. Hinter dem Format stehen Dr. Rolf Nathaus (Tierarzt, Journalist, Gesellschafter des Vet Teams Reken) und Jörg Held (Journalist, Kommunikationsberater, Mitbegründer von www.wir-sind-tierarzt.de). Seit April 2021 ist mensch:tierarzt bei Spotify und Google Podcasts zu finden. QS Qualität und Sicherheit GmbH gehört zu den Unternehmen und Verbänden, die den Podcast finanziell wie inhaltlich unterstützen.

 

27.10.2021

Landwirtschaft verringert Lebensmittelverluste

Nebenprodukte Tierernährung

Weltweit landen 1,3 Milliarden Tonnen ungenutzter Lebensmittel pro Jahr in den Müll. Eine neue Studie zur fortlaufenden Erfassung von Lebensmittelverlusten in Bayern des Kompetenzzentrums für Ernährung (KErn) gewährt hierzu einen umfassenden Überblick und zeigt gleichzeitig ein hohes Vermeidungspotenzial von Lebensmittelverschwendung auf. Lediglich die Landwirtschaft konnte dabei einen Rückgang von zehn Prozent verzeichnen, wodurch eine Endmenge von 165.000 Tonnen an weggeworfenen Lebensmitteln in diesem Sektor verbleibt. Die Tierhaltung ist wichtiger Bestandteil des Nährstoffkreislaufs. Ohne sie wäre eine nachhaltige Lebensmittelerzeugung kaum möglich.

 

25.10.2021

Weidetierhaltung: Im Schnitt enthält ein Dunghaufen 50 Käfer

Naturschutz und Tierwohl durch Weidetierhaltung

Weidetiere fördern einer Studie zufolge die Käfervielfalt. Auf Bergheiden im Nordschwarzwald seien bei Untersuchungen mehr als 30 verschiedene Dungkäferarten nachgewiesen worden, teilte der Nationalpark Schwarzwald in Seebach mit. Weiderinder würden daher eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen.

Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. macht darauf mit einem Weideschild aufmerksam.

 

22.10.2021

„Klimakiller Kuh“ ist ein irreführendes Narrativ

(c) BRS: Windisch

Wiederkäuer gelten aufgrund ihrer Methanemission als große Klimaschädlinge. Dieses Bild ist inzwischen nicht mehr haltbar. Im Gegensatz zu CO2 wird Methan in der Erdatmosphäre innerhalb weniger Jahre wieder abgebaut und steht im Gleichgewicht mit den Emissionen, sofern die emittierte Methanmenge im Zeitverlauf konstant bleibt. Dies ist bei unseren Nutztieren der Fall, so dass deren Methanemissionen zum Temperaturanstieg nicht weiter beitragen. Insgesamt geht man davon aus, dass der Beitrag der Wiederkäuer zur Klimakrise bislang um den Faktor 3 bis 4 überschätzt wurde.  

Für die Wiederkäuer selbst ist die Bildung von Methan unerlässlich, denn sie schützt das Tier vor toxischen Entgleisungen der mikrobiellen Vorgänge in den Vormägen (v.a. vor der Bildung von Alkohol). Damit stabilisiert die Methanbildung die einzigartige Fähigkeit von Wiederkäuern, faserreiche Biomasse zu verdauen und völlig ohne Nahrungskonkurrenz zum Menschen in höchstwertiges Nahrungsprotein umzuwandeln. Dieser Aspekt ist für eine klimaschonende Landwirtschaft von großer Bedeutung. So fallen im landwirtschaftlichen Pflanzenbau je Kilogramm pflanzlichem Lebensmittel mindestens vier Kilo nicht-essbare Pflanzenmasse an.