BRS News

10.03.2026

Bakterielle Zoonosen: Wie gefährliche Keime von der Kuh auf den Menschen gelangen

Ein neuer Beitrag des Ceva-Blogs ruminants.ceva.pro beschäftigt sich mit der Gefahr von bakteriellen Zoonosen, die für Tierhalter relevant sind und zeigt auf, wo Risiken entstehen und wie wichtig Tiergesundheit und Arbeitsschutz sind.

 

10.03.2026

Umfrage zu Einstreuvarianten bei der Milchkuhhaltung

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule Osnabrück, Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, führt Marie Remmers eine Umfrage zum Einfluss unterschiedlicher Einstreuarten in Tiefboxen auf Technopathien, Sauberkeit und Liegekomfort bei Milchkühen durch. Die Umfrage richtet sich ausschließlich an Milchviehbetriebe und dauert etwa 5–10 Minuten.

 

10.03.2026

Lehrerheft für die Primarstufe „Unsere Milch“

Die i.m.a e.V. hat mit der Gemeinschaft der Milchwirtschaftlichen Landesvereinigungen e.V. eine Broschüre über die Erzeugung von Milch vom Kuhstall bis in den Supermarkt und zum eigenen Frühstückstisch für die Primarstufe herausgegeben. Die Milchmappe, die 24 Seiten und 42 Arbeitsblätter umfasst, enthält Bildungsmaterial, das Kindern der Primarstufe spannende Einblicke in die Welt der Milch vermitteln soll.

 

10.03.2026

BZL: Kompaktinformationen zu Forschungsergebnissen aus der Milchviehhaltung

Die neuen Kompaktinformationen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) bieten einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse und Praxistools in der Nutztierhaltung. Zu zwei abgeschlossenen Forschungsvorhaben aus dem Bundesprogramm Nutztierhaltung gibt es nun übersichtliche Informationen: Sowohl zu Haltungsmodellen für die Bereiche Milchvieh-, Kälber- und Mastrinderhaltung (InnoRind) als auch zur Verlängerung von Laktationsperioden und selektivem Trockenstellen für weniger Antibiotikaeinsatz (VerLak).

 

09.03.2026

Landjugend zum geplanten Umbau der Agrarpolitik - Kontinuität statt neuer Experimente

Der Countdown läuft: 2027 endet der aktuelle Haushalt der Europäischen Union. Bereits jetzt werden der neue Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) und damit auch die künftige Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 verhandelt. Mit seiner aktuellen Stellungnahme bringt der Vorstand des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) die Perspektive junger Menschen aus ländlichen Regionen und der Landwirtschaft in die Debatte ein. Für uns steht vor allem die Verlässlichkeit der Agrarpolitik im Fokus, sagt der stellvertretende Bundesvorsitzende Leon Ranscht. Der BDL-Bundesvorstand hält die geplanten strukturellen Umbrüche für problematisch. Das betrifft die Grüne Architektur mit dem Farm-Stewardship-System und den Wegfall der zweiten Säule. Dabei haben sich die Rahmenbedingungen schon 2023 geändert. Viele Betriebe haben ihre Betriebsabläufe und Managemententscheidungen also gerade erst an die Konditionalität und GLÖZ angepasst. Um Investitionen langfristig planen zu können, brauchen Betriebe Kontinuität, erläutert Ranscht.

 

09.03.2026

Außerschulisches Lernen auf der Bildungsmesse „didacta“

Mit der Gemeinschaftsschau Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen bereichert der i.m.a e.V. die didacta in Köln, die am Dienstag, 10. März 2026, beginnt. Fünf Tage orientieren sich dann Lehrkräfte, Erzieher und anderes pädagogisches Fachpersonal auf der größten europäischen Bildungsmesse. Der i.m.a versammelt auf seiner Gemeinschaftsschau zwanzig Bildungspartner, die zur Landwirtschaft, Ernährungs- und Naturbildung eine Fülle an Lehr- und Lernmaterialien bereitstellen – viele kostenlos.

 

09.03.2026

ZALF-Stellungnahme zur Wirtschaftlichkeit von Agri-Photovoltaik

Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. hat eine aktuelle Stellungnahme zur Wirtschhaftlichkeit von Agri-Photovoltaik veröffentlicht.

 

09.03.2026

Bundestag beschließt Aufnahme des Wolfs in das Bundesjagdgesetz

Der Deutsche Bundestag hat heute den von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer vorgelegten Gesetzentwurf zur Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz (BJagdG) beschlossen. Damit wird der Schutz von Weidetieren verbessert und der präventive Herdenschutz gestärkt. Durch die Gesetzesänderung können die Länder in Regionen mit hoher Wolfsdichte und günstigem Erhaltungszustand ein Bestandsmanagement einführen. Wo Wölfe Herdenschutzmaßnahmen überwinden, können sie rechtssicher entnommen werden. In Gebieten, in denen präventiver Herdenschutz unzumutbar ist – etwa in der alpinen Region – ist eine Entnahme zur Vermeidung von Weidetierrissen ebenfalls möglich.

 

06.03.2026

Terminankündigung: AI Vets 2026

Vom 19. bis 21. Oktober 2026 findet die Veranstaltung AI Vets 2026 statt. Die internationale Tagung bringt Expertinnen und Experten aus der Tiermedizin sowie aus den Bereichen Rinder- und Schweineproduktion zusammen.

 

05.03.2026

Klimaschutz mit Nebenwirkungen: Warum Deutschlands Schweinehaltung schrumpft

BRS Grafik Deutschland Erzeugt Schweinefleisch Mit Vergleichsweise Geringen Emissionen

Die Landwirte in Deutschland arbeiten nach hohen Standards in den Bereichen Tierwohl, Umwelt- und Ressourcenschutz und müssen strenge Emissionsschutzauflagen einhalten. Diese hohen Standards und das gute Leistungsniveau der deutschen Landwirtschaft sind der Grund dafür, dass Deutschland im internationalen Vergleich bei den Emissionen gut dasteht. So werden hierzulande pro Kilogramm erzeugtem Schweinefleisch durchschnittlich nur 11,2 kg CO₂-Äquivalent erzeugt – deutlich weniger als in den meisten anderen Ländern.

 

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