BRS News
Fachtagung 2026: Umweltverträgliche Landbewirtschaftung in Bremen
Am 9. und 10. April 2026 findet im Dorint City-Hotel Bremen die Fachtagung 2026 – Umweltverträgliche Landbewirtschaftung
statt. Veranstalter ist das Ingenieurbüro Prof. Dr. Oldenburg GmbH. Die Veranstaltung bietet Fachleuten aus Landwirtschaft, Beratung, Planung und Behörden die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen einer nachhaltigen und umweltverträglichen Landbewirtschaftung auszutauschen.
Digitale Helfer im Milchviehstall: Mehr Tierwohl durch Sensortechnik
Digitale Sensortechnologien gewinnen in der Milchviehhaltung zunehmend an Bedeutung. Moderne Systeme erfassen kontinuierlich Daten zu Aktivität, Wiederkauverhalten, Körpertemperatur oder Fressverhalten der Tiere und ermöglichen so eine frühzeitige Erkennung von Gesundheits- und Fruchtbarkeitsproblemen. Dadurch lassen sich Tierwohl, Arbeitsabläufe und Betriebsmanagement gleichzeitig verbessern.
Milchgipfel: Branche diskutiert Marktstabilisierung und politische Maßnahmen
Wie der Milchindustrie-Verband mitteilt, standen beim jüngsten Milchgipfel mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer die aktuelle Entwicklung auf den internationalen Milchmärkten sowie mögliche Maßnahmen zur Stabilisierung der Branche im Mittelpunkt der Gespräche. Vertreter aus Landwirtschaft, Molkereiwirtschaft und Lebensmittelhandel tauschten sich insbesondere über die weltweit steigende Milchproduktion und deren Auswirkungen auf die Preisentwicklung aus.
SUS 01/2026 jetzt online verfügbar
Die neue Ausgabe unseres Fachmagazins SUS – Schweinezucht und Schweinemast (01/2026) ist ab sofort online verfügbar und bietet bereits jetzt einen umfassenden Einblick in die Themen der kommenden Printausgabe Februar/März. Die SUS erscheint sechs Mal jährlich als Magazin und zusätzlich regelmäßig im Newsletterformat mit aktuellen Branchenmeldungen.
Agri-Photovoltaik: Studie zeigt wirtschaftliche Herausforderungen
Agri-Photovoltaik (Agri-PV), also die kombinierte Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für Pflanzenbau und Stromerzeugung, gilt als möglicher Lösungsansatz für Flächennutzungskonflikte in der Energiewende. Das Thünen-Institut hat über LinkedIn aktuelle Informationen zu einer Untersuchung veröffentlicht, die zeigt, dass entsprechende Anlagen derzeit häufig höhere Kosten verursachen als klassische Freiflächen-Photovoltaikanlagen.
Aufruf zur Weiterverbreitung von Fachinformationen zur Tierhaltung
Aktuelle fachliche Informationen und Stellenausschreibungen aus Forschung und Praxis werden zunehmend über digitale Netzwerke verbreitet, um möglichst viele Fachleute aus Landwirtschaft, Tiermedizin und Wissenschaft zu erreichen. Auch in einem aktuellen Beitrag weist Prof. Dr. Nicole Kemper von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover auf neue Informationen und Veröffentlichungen aus ihrem Fachbereich hin und ruft dazu auf, diese in der Fachcommunity weiterzugeben.
Fleischproduktion im Jahr 2025 nahezu unverändert
Die Fleischproduktion in Deutschland ist im Jahr 2025 mit 6,9 Millionen Tonnen Fleisch nahezu unverändert geblieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten die gewerblichen Schlachtbetriebe 2025 nach vorläufigen Ergebnissen 0,2 % oder 15 400 Tonnen weniger Fleisch als im Vorjahr. Insgesamt wurden im Jahr 2025 rund 48,5 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 697,3 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet. Zuvor war die Fleischproduktion im Jahr 2024 erstmals seit 2016 wieder gestiegen. Im Jahr 2016 hatte sie mit 8,3 Millionen Tonnen Fleisch ihren bisherigen Höchststand erreicht. Im Vergleich dazu war die Schlachtmenge im Jahr 2025 um 17,0 % niedriger.
Blauzungenkrankheit: Handelsrestriktionszone in Hessen muss ausgeweitet werden
In einer Rinderhaltung im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz wurde am 9. Februar das Virus der Blauzungenkrankheit (BTV) vom Serotyp 8 nachgewiesen. Im Kreis Bergstraße gibt es zudem den ersten BTV8-Fall bei einem Rind in Hessen. Diesen hat das Friedrich-Loeffler-Institut als nationales BTV-Referenzlabor dem Hessischen Landwirtschaftsministerium am 12. Februar bestätigt. Nach EU-Recht muss um den Ausbruchsbetrieb eine Sperrzone mit einem Mindestradius von 150 Kilometern ausgewiesen werden. Damit muss die bisher nur Südhessen und geringe Anteile von Mittelhessen umfassende Sperrzone, in der insbesondere Einschränkungen für die Verbringung von Rindern, Schafen und Ziegen gelten, bis in nordhessische Landkreise ausgedehnt werden. Das Hessische Landwirtschaftsministerium gibt eine Impfempfehlung für die Serotypen 3, 4 und 8.
Landvolk-Podcast zum Wolf mit neuer Folge
In der zweiten Folge der Landvolk-Podcast-Staffel zum Wolf diskutiert Moderatorin Wibke Langehenke mit Jörn Ehlers, Helmut Dammann-Tamke sowie Helmut Habermann über den Umgang mit dem Wolf in Niedersachsen – und über die politischen Versäumnisse der vergangenen Jahre. Im Mittelpunkt steht das Aktionsbündnis Aktives Wolfsmanagement, das vor rund zehn Jahren gegründet wurde.
Ceva: Frischmelker-Management im Fokus
Ein neuer Artikel des Ceva-Blogs ruminant.ceva.pro weist darauf hin, dass ein gezieltes Frischmelker-Management einer der wichtigsten Hebel für Tiergesundheit und Wirtschaftlichkeit im Milchviehbetrieb ist. Der Beitrag legt dar, worauf es dabei besonders ankommt, wie kritische Stoffwechselprozesse ablaufen und wie Störungen frühzeitig erkannt und gezielt vermieden werden können.
Tagung 2026