Rinderfakten
Fachgerechter Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung
Kranke Tiere müssen tierärztlich versorgt werden. Die Anforderungen an die Verschreibung und Behandlung mit Antibiotika sind hoch. Antibiotika können nur nach der tierärztlichen Verschreibung angewendet werden. Der Tierarzt muss vor der Verschreibung einen Erregernachweis durchführen, um zu klären, ob die antibiotische Behandlung wirksam sein wird. Jeder Antibiotikaeinsatz muss vom Tierhalter an die zuständige Überwachungsbehörde gemeldet werden. Diese berechnet anhand der gemeldeten Antibiotikamengen die Therapiehäufigkeit
– bundesweit und für den einzelnen Betrieb. Die einzelnen Betriebe müssen ihre Therapiehäufigkeit mit den bundesweiten Antibiotikaanwendungen vergleichen. Die Betriebe mit dem höchsten Antibiotikaeinsatz müssen Maßnahmen zur Reduzierung umsetzen. Die an Nutztiere verschriebene Antibiotikamenge ist seit Beginn der Erfassung im Jahr 2011 um 69 Prozent gesunken.
Regenerativer Methankreislauf in der Rinderfütterung
Die Methanemissionen der Rinderhaltung stehen häufig als klimaschädigend in der Kritik. Dabei wird vergessen, dass der Methanabbau in der Atmosphäre Teil des biogenen Kohlenstoffkreislaufs ist. Das von Rindern produzierte Methan (CH4) wird in der Atmosphäre innerhalb von 9 bis 10 Jahren abgebaut und als CO2 in Pflanzen gespeichert, die wiederum den Rindern als Futter dienen.
Dauergrünland - Wichtiger Faktor beim Klimaschutz
Landwirtschaftlich genutzte Böden speichern organischen Kohlenstoff und entziehen somit der Atmosphäre klimaschädliches CO2. Dabei spielt vor allem der Humusgehalt des Bodens eine Rolle. Dieser hat Einfluss auf die Fruchtbarkeit, das Wasserspeichervermögen sowie die Erosionsanfälligkeit des Bodens.
Fachgerechter Antibiotika Einsatz In Der Nutztierhaltung