Rind D
Zwischen Gras und Liegebox - Wie Milchkühe in Deutschland gehalten werden
Sowohl die Stallhaltung als auch die Weidehaltung bieten Milchkühen verschiedene Vorteile. Die Weidehaltung ermöglicht den Kühen eine große Bewegungsfreiheit und trägt häufig zu einem hohen Wohlbefinden bei. Dies kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Das frische Gras als Futter führt zudem zu einem veränderten Fettsäuremuster in der Milch, wodurch beispielsweise Butter streichfähiger wird. Auch für den Landwirt ergeben sich Vorteile: Der Aufwand für Futterbergung und -aufbereitung sinkt, da die Tiere das Gras direkt aufnehmen. Lediglich für die Stallzeiten, insbesondere nachts oder im Winter, muss zusätzlich Futter bereitgestellt werden. Ein professionelles Weidemanagement ist selbstverständlich ebenfalls arbeitsintensiv und erfordert regelmäßige Pflegemaßnahmen für das Grünland, die Zäune und die Wasserversorgung der Tiere.
Between the grass and the cubicle – How dairy cows are kept in Germany
Both indoor and pasture-based rearing offer dairy cows various advantages. Pasture-based rearing allows the cows a great deal of freedom of movement and often contributes to a high level of welfare. This can have a positive effect on their health. The fresh grass in their diet also leads to a change in the fatty acid profile of the milk, which, for example, makes butter easier to spread. There are advantages for the farmer too: the effort involved in harvesting and processing feed is reduced, as the animals graze on the grass directly. Additional feed needs to be provided only during periods when the cows are kept in the barn, particularly at night or in winter. Professional pasture management is, of course, also labour-intensive and requires regular maintenance of the grassland, fences and the animals’ water supply.
Zuchtarbeit wirkt effektiver gegen Emissionen als Ernährungsumstellung
Emissionen aus der Nutztierhaltung beeinflussen den Klimawandel. Laut Statistiken der FAO wird die Nachfrage nach tierischen Lebensmitteln bis 2050 um mehr als 20 Prozent steigen – unter anderem aufgrund des globalen Bevölkerungswachstums. Das bedeutet zunächst einmal mehr Tiere und entsprechend höhere Emissionen. Mit etwa 62 Prozent ist die Rinderhaltung der größte Emissionsverursacher.
GB Zuchtarbeit wirkt effektiver gegen Emissionen als Ernährungsumstellung
Emissionen aus der Nutztierhaltung beeinflussen den Klimawandel. Laut Statistiken der FAO wird die Nachfrage nach tierischen Lebensmitteln bis 2050 um mehr als 20 Prozent steigen – unter anderem aufgrund des globalen Bevölkerungswachstums. Das bedeutet zunächst einmal mehr Tiere und entsprechend höhere Emissionen. Mit etwa 62 Prozent ist die Rinderhaltung der größte Emissionsverursacher.
Nutztiere verwerten Nebenprodukte aus der Lebensmittelerzeugung
Bei der Verarbeitung pflanzlicher Agrarprodukte zu Lebensmitteln entstehen Neben- oder Koppelprodukte. Diese sind zwar nicht für die menschliche Ernährung geeignet, können aber als hochwertiges Futtermittel für Nutztiere verwendet werden. Dadurch werden Ressourcen geschont.
GB Nutztiere verwerten Nebenprodukte aus der Lebensmittelerzeugung
Bei der Verarbeitung pflanzlicher Agrarprodukte zu Lebensmitteln entstehen Neben- oder Koppelprodukte. Diese sind zwar nicht für die menschliche Ernährung geeignet, können aber als hochwertiges Futtermittel für Nutztiere verwendet werden. Dadurch werden Ressourcen geschont.
Nutztiere verwerten nicht essbare Pflanzenmasse und erzeugen daraus Lebensmittel
Im landwirtschaftlichen Pflanzenbau und in der Lebensmittelverarbeitung fallen unvermeidlich ca. 4 kg nicht essbare Pflanzenmasse je kg pflanzliches Lebensmittel an! Diese sind:
- Nebenprodukte aus der Lebensmittelverarbeitung, z.B. Pressschnitzel, Extraktionsschrot oder Trester
- Koppelprodukte aus der Ernte, z.B. Stroh
- Gras vom Grünland (die meisten Grünlandflächen sind nicht als Ackerland nutzbar - Nutztiere erschließen diese Flächen für die Nahrungsmittelproduktion)
- Zwischenfrüchte aus der ackerbaulichen Fruchtfolge, z.B. Luzerne, Kleegras etc.
- Getreidepartien, die aufgrund von Qualitätseinschränkungen nicht als Brotgetreide angenommen werden oder die aufgrund der Standortbedingungen bereits als Futtergetreide angebaut wurden.
Nutztiere verwerten die nicht essbare Pflanzenmasse aus dem Pflanzenbau und der Lebensmittelverarbeitung als Futter und erzeugen daraus hochwertige tierische Lebensmittel. Nutztiere leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Land- und Ressourcennutzung für die Nahrungsmittelproduktion.
GB Nutztiere verwerten nicht essbare Pflanzenmasse und erzeugen daraus Lebensmittel
Im landwirtschaftlichen Pflanzenbau und in der Lebensmittelverarbeitung fallen unvermeidlich ca. 4 kg nicht essbare Pflanzenmasse je kg pflanzliches Lebensmittel an! Diese sind:
- Nebenprodukte aus der Lebensmittelverarbeitung, z.B. Pressschnitzel, Extraktionsschrot oder Trester
- Koppelprodukte aus der Ernte, z.B. Stroh
- Gras vom Grünland (die meisten Grünlandflächen sind nicht als Ackerland nutzbar - Nutztiere erschließen diese Flächen für die Nahrungsmittelproduktion)
- Zwischenfrüchte aus der ackerbaulichen Fruchtfolge, z.B. Luzerne, Kleegras etc.
- Getreidepartien, die aufgrund von Qualitätseinschränkungen nicht als Brotgetreide angenommen werden oder die aufgrund der Standortbedingungen bereits als Futtergetreide angebaut wurden.
Nutztiere verwerten die nicht essbare Pflanzenmasse aus dem Pflanzenbau und der Lebensmittelverarbeitung als Futter und erzeugen daraus hochwertige tierische Lebensmittel. Nutztiere leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Land- und Ressourcennutzung für die Nahrungsmittelproduktion.
Weniger Emissionen bei Milch aus Deutschland
Weltweit entstehen bei der Produktion von einem Liter Milch rund 2,4 Kilogramm CO₂-Äquivalente. In Deutschland sind es 1,4 Kilogramm. Entscheidend ist dabei die Milchleistung einer Kuh: Je effizienter die Milchproduktion ist, desto geringer sind die Methan-Emissionen pro Liter Milch. Auch im Hinblick auf den Ressourceneinsatz (Fläche, Futter, Arbeitszeit) ist eine effiziente Milchproduktion vorteilhaft. Dank eines guten Haltungs- und Tiergesundheitsmanagements, technischen Fortschritts, optimierter Fütterung und moderner Tierzucht zählen die deutschen Landwirte in diesem Bereich zu den Spitzenreitern.
GB Weniger Emissionen bei Milch aus Deutschland
Weltweit entstehen bei der Produktion von einem Liter Milch rund 2,4 Kilogramm CO₂-Äquivalente. In Deutschland sind es 1,4 Kilogramm. Entscheidend ist dabei die Milchleistung einer Kuh: Je effizienter die Milchproduktion ist, desto geringer sind die Methan-Emissionen pro Liter Milch. Auch im Hinblick auf den Ressourceneinsatz (Fläche, Futter, Arbeitszeit) ist eine effiziente Milchproduktion vorteilhaft. Dank eines guten Haltungs- und Tiergesundheitsmanagements, technischen Fortschritts, optimierter Fütterung und moderner Tierzucht zählen die deutschen Landwirte in diesem Bereich zu den Spitzenreitern.