07.04.2015

"Den Deutschen Fleischbauern gehört die Zukunft"

Regnet es in Äthiopien mehr, wenn wir uns weniger duschen? Hat die Weltbevölkerung mehr zu essen, wenn wir weniger Fleisch verzehren? Beide Fragen kann man mit Nein beantworten. NGO dagegen wollen den deutschen Verbraucher aber vom Gegenteil überzeugen - in einer globalisierten Welt. Anstatt eine steigende Lebensmittelnachfrage als Chance für die heimische, Ressourcen schonende und effiziente heimische Landwirtschaft zu begreifen, wird Verzicht gepredigt. Unvorstellbar, wenn dies für andere Branchen ebenso gefordert würde. Dabei glauben die Kritiker deutscher Lebensmittelexporte, mit veredelten Produkten würden Importmärkte zerstört. Das Gegenteil ist der Fall.

Eckhard Fuhr, Korrespondent für Kultur und Gesellschaft für die renommierte Zeitschrift Die Welt zeigt den Widerspruch auf, sich als Landwirt einerseits am Weltmarkt behaupten und andererseits zu nicht wettbewerbsfähigen Produktionsbedingungen produzieren zu müssen. Als Indikatoren nennt er den Wegfall der Milchquote bei gleichzeitiger Forderung nach zukunftsfähigen Tierhaltungssystemen. Beides geht nicht!