Umwelt D

07.09.2021

Effiziente Milcherzeugung ermöglicht optimale Ressourcennutzung

Effizienz In Der Weltweiten Milcherzeugung

Bei der Milcherzeugung gibt es international große Unterschiede. Deutschland erzeugt jährlich rund 33 Mio. Tonnen Rohmilch und ist somit Spitzenreiter in Europa. Für diese Milchmenge werden in Deutschland 3,9 Mio. Milchkühe gehalten. Im Vergleich: Brasilien erzeugt mit knapp 36 Mio. Tonnen annähernd gleich viel Milch, hält hierfür aber über 15 Mio. Milchkühe. 

 

02.07.2021

Treibhausgasemissionen der deutschen Rinderhaltung

Anteil Rinderhaltung Am Globalen CO2 Ausstoß

Die Landwirtschaft verursacht Treibhausgasemissionen – wie jede andere Branche auch. Diese entstehen unter anderem beim Anbau bzw. der Erzeugung von Rohstoffen für die Lebensmittelindustrie. Weltweit wird der Anteil auf 15 bis 20 Prozent an den anthropogenen Treibhausgasen geschätzt; in Deutschland liegt er bei rd. 8 Prozent. Insbesondere die Tierhaltung – und hier besonders die Rinderhaltung – werden für die 
Emissionen kritisiert.

 

04.06.2021

Regenerativer Methankreislauf in der Rinderfütterung

Methankreislauf In Der Rinderfütterung

Die Methanemissionen der Rinderhaltung stehen häufig als klimaschädigend in der Kritik. Dabei wird vergessen, dass der Methanabbau in der Atmosphäre Teil des biogenen Kohlenstoffkreislaufs ist. Das von Rindern produzierte Methan (CH4) wird in der Atmosphäre innerhalb von 9 bis 10 Jahren abgebaut und als CO2 in Pflanzen gespeichert, die wiederum den Rindern als Futter dienen.

 

04.06.2021

Dauergrünland - Wichtiger Faktor beim Klimaschutz

Kohlenstoff Speichervermögen Dauergrünland

Landwirtschaftlich genutzte Böden speichern organischen Kohlenstoff und entziehen somit der Atmosphäre klimaschädliches CO2. Dabei spielt vor allem der Humusgehalt des Bodens eine Rolle. Dieser hat Einfluss auf die Fruchtbarkeit, das Wasserspeichervermögen sowie die Erosionsanfälligkeit des Bodens.

 

10.05.2021

Emissionen von Lebensmitteln in Bezug auf deren Nährstoffdichte

CO2Footprint Lebensmittel NDCI Index

Um den Klimagas-Fußabdruck abzuschätzen, den Produkte verursachen, werden so genannte Lebenszyklus-Analysen (englisch: Life Cycle Assessments, abgekürzt LCA) genutzt. Darin ermitteln sie die Ökobilanz eines Produkts von seiner Herstellung bis zum Importeur. Lebensmittel sind allerdings keine Schrauben. Daher schlagen Wissenschaftler aus Finnland vor, den Nährwert von Lebensmitteln zu berücksichtigen. Sie haben dafür einen Index entwickelt, der die Einbeziehung ernährungsphysiologischer Kenngrößen bei der Diskussion um den Einfluss der Ernährung für das Klima berücksichtigt.