18.08.2026rss_feed

Shamonda-Virus breitet sich bei Rindern in Deutschland weiter aus

FLI – Die neu eingeschleppte europäische Variante des Shamonda-Virus (Shamonda-Virus /DE/2026) breitet sich bei Rindern in Deutschland weiter aus. Mittlerweile wurden Infektionen auch bei Rindern in Rheinland-Pfalz und Hessen durch das FLI bestätigt. Zudem zeigen erste Sequenzvergleiche, dass es sich bei den Fällen in der Schweiz und Frankreich um das gleiche Virus zu handeln scheint. Mit einer weiteren Ausbreitung ist zu rechnen.

Das Virus wird weiterhin als Shamonda-Virus (SHAV) bezeichnet, da für einen abweichenden Namen die Verwandtschaft zum bereits seit den 1960er Jahren bekannten Virus zu groß ist. Die aktuelle europäische Variante weist allerdings einige genetische Unterschiede zu den bisher bekannten SHAV in Afrika und Asien auf.

Zunächst hatte die Schweiz über ungewöhnliche Krankheitsfälle bei Rindern berichtet. Der Zeitpunkt der Einschleppung des Shamonda-Virus nach Europa ist nach wie vor unklar, Untersuchungen dazu laufen. Mit weiteren Fällen, auch in anderen Bundesländern, ist zu rechnen.

Das FLI stellte den Veterinärlaboren der Bundesländer bereits Testprotokolle für die Diagnostik zur Verfügung. Dies ermöglicht die Erstuntersuchungen von Verdachtsfällen in den dafür zuständigen Landeslaboren.

Weitere Informationen zum Shamonda-Virus stellt das FLI auf der entsprechenden Themenseite zur Verfügung.


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