29.09.2026rss_feed

BRS beteiligt sich an offenem Brief: Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft jetzt stärken

Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) hat sich gemeinsam mit weiteren Verbänden der Land- und Forstwirtschaft und des Ländlichen Raumes an einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz beteiligt. Die Verbände appellieren an die Bundesregierung, den angekündigten Reformkurs jetzt entschlossen voranzutreiben und konkrete Verbesserungen für die heimische Land- und Forstwirtschaft auf den Weg zu bringen.

Die Wettbewerbsfähigkeit muss wieder zur Leitlinie politischen Handelns werden. Steigende Energie-, Dünge-, Lohn- und Sozialkosten treffen die Betriebe ebenso wie wachsende regulatorische Anforderungen und zunehmende Dokumentations- und Kontrollpflichten. Der offene Brief fordert deshalb wirksame Kostensenkungen, mehr unternehmerische Entscheidungsspielräume und eine verbindliche Prüfung neuer Vorgaben auf ihre Auswirkungen auf Praxis, Kosten und Wettbewerbsfähigkeit. Nationale Sonderwege und zusätzliche Verschärfungen über europäische Standards hinaus sollen vermieden werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Abbau bürokratischer Belastungen. Die Verbände fordern ein Belastungsmoratorium sowie eine verbindliche Entbürokratisierungs- und Deregulierungsagenda. Bestehende Belastungen müssten spürbar reduziert und Regelungen unter anderem im Dünge-, Pflanzenschutz-, Bau-, Immissionsschutz- und Tierhaltungsrecht praxistauglich ausgestaltet werden.

Dabei geht es nicht allein um die Landwirtschaft: Die Land- und Forstwirtschaft sowie die vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten sind nach Auffassung der Unterzeichner ein zentraler Bestandteil der ländlichen Wirtschaft. Sie sichern Einkommen, Beschäftigung, regionale Wertschöpfung und die heimische Lebensmittelversorgung.

Die Botschaft des Verbändebündnisses ist klar: Ankündigungen müssen jetzt in konkrete Entscheidungen münden. Gefordert wird ein ressortübergreifendes Maßnahmenpaket, das kurzfristige Entlastungen mit grundlegenden Reformen verbindet und klare Zuständigkeiten, Zeitpläne und eine gesicherte Finanzierung umfasst. Zudem soll zeitnah ein Bund-Länder-Gipfel zur Stärkung der heimischen Land- und Forstwirtschaft und der ländlichen Räume einberufen werden.

Der BRS und die weiteren unterzeichnenden Verbände stehen nach eigenen Angaben bereit, den Reformkurs konstruktiv zu unterstützen und ihre Erfahrungen sowie konkrete Lösungsvorschläge einzubringen. Ziel sind verlässliche Rahmenbedingungen, die Investitionen ermöglichen, unternehmerische Verantwortung stärken und eine wettbewerbsfähige heimische Erzeugung sichern.


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mit Unterstützung der
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Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)
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