11.05.2026rss_feed

Umweltschutz in der kommenden GAP - Brüssel legt Empfehlungen vor

AgE - Die Europäische Kommission empfiehlt für die GAP nach 2027 einfachere, zielgerichtetere und einkommenswirksame Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKA). Laut einem Bericht der DG AGRI sollen Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen effektiver und zugleich praxistauglicher werden. Grundlage sind Erfahrungen aus den aktuellen GAP-Strategieplänen.

Künftig sollen Öko-Regelungen und bisherige AUKM in den neuen AUKA gebündelt werden. Ergänzt wird das System durch Mindeststandards, Investitionsförderung sowie Beratungs- und Innovationsangebote. Der Anteil der Agrarmittel für Umwelt- und Klimaschutz soll von derzeit knapp 30% auf rund 43% steigen. Die Kommission empfiehlt zudem einen Kurswechsel bei den Zahlungen: Statt nur Einkommensverluste auszugleichen, sollen Umweltleistungen der Betriebe direkt vergütet werden. Das soll die Attraktivität der Maßnahmen erhöhen und die Landwirtschaft nachhaltiger machen. Als zentrale Erfolgsfaktoren nennt der Bericht regionale Anpassung, ergebnisorientierte Ansätze mit mehr Flexibilität, kollektive Maßnahmen sowie klare Ziele und messbare Umweltwirkungen. Gleichzeitig warnt die Kommission davor, bewährte umweltfreundliche Praktiken durch fehlende Förderung zu gefährden.


Rentenbank

mit Unterstützung der
Landwirtschaftlichen Rentenbank

Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)
Adenauerallee 174, 53113 Bonn