Rückblick auf die Grüne Woche 2026: Zehn Tage Austausch, Dialog und Begegnungen
Zehn spannende und intensive Tage liegen hinter uns: Die 100. Internationale Grüne Woche in Berlin bot auch für den Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) zahlreiche Gelegenheiten für Austausch, Diskussion und persönliche Begegnungen.
Gemeinsam mit dem Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) waren wir auf dem Erlebnisbauernhof in Halle 3.2, Stand 319 vertreten. Neben vielen interessierten Verbraucherinnen und Verbrauchern nutzten auch zahlreiche Mitglieder sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verbänden die Gelegenheit, mit uns ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus nahm der BRS an verschiedenen Abendveranstaltungen, Fachforen und Vorträgen teil und brachte sich aktiv in die agrarpolitischen Debatten der Messe ein.
Ein besonderer Treffpunkt an unserem Stand war der BRS-Kicker Rind gegen Schwein
, der sich schnell zu einem Ort für Begegnung und Austausch entwickelte. Neben vielen Fachgesprächen ließen es sich auch unsere politischen Gäste nicht nehmen, am Kickertisch gegeneinander anzutreten und den Dialog in lockerer Atmosphäre fortzusetzen.
Zu unseren politischen Gästen zählten unter anderem Agrarminister Alois Rainer, die luxemburgische Agrarministerin Martine Hansen, Albert Stegemann (stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im BMELH), Silvia Breher und Martina Engelhardt-Kopf (beide Parlamentarische Staatssekretärinnen). Auch Prof. Dr. Dr. Schick sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Verbänden und Praxis besuchten unseren Stand.
Insgesamt war die Messe in diesem Jahr sehr deutlich politisch geprägt. In zahlreichen Gesprächen und Veranstaltungen wurden klare Bekenntnisse der Politik zur Landwirtschaft formuliert und gezielt an die Branche adressiert. Diese politischen Signale sind wichtig und richtig – entscheidend ist nun jedoch, dass den positiven Worten auch konkrete politische Maßnahmen folgen. Die Landwirtschaft braucht verlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und eine Politik, die die Betriebe nicht nur rhetorisch unterstützt, sondern strukturell stärkt.
Gleichzeitig hat die Grüne Woche deutlich gemacht, dass sich die Verbände der Branche in zentralen Fragen der Tierhaltung stärker zusammenschließen und gemeinsam positionieren. Dieser Schulterschluss verleiht den Anliegen der Landwirtschaft mehr Gewicht und Sichtbarkeit. Zugleich gilt auch hier: Dem gemeinsamen Sprechen müssen nun konkrete Schritte folgen. An Themen wie etwa Mercosur muss ein Haken gemacht werden.
Die Grüne Woche 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Landwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft ist. Für den BRS war die Messe eine wertvolle Plattform, um Positionen einzubringen, Perspektiven zu diskutieren und die Anliegen der Nutztierhalterinnen und -halter sichtbar zu machen.
Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern, Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern sowie unseren Partnern für den offenen Austausch und die vielen guten Gespräche und freuen uns schon jetzt auf die nächste Grüne Woche.
