15.07.2026rss_feed

Moderate Hitze reicht aus, um bei Milchkühen Entzündungs- und Gerinnungssignale auszulösen

Der Klimawandel verändert die Tierhaltung – und das schneller, als viele erwarten. Häufigere und intensivere Hitzewellen belasten Milchkühe beispielsweise physiologisch stark. Wissenschaftler des Forschungsinstituts für Nutztierbiologie (FBN) konnten nachweisen, dass bereits moderater Hitzestress messbare Veränderungen im Blut von Holstein-Kühen bewirkt. Dazu zählen Anzeichen für Entzündungsprozesse sowie eine Aktivierung der Blutgerinnung. Gleichzeitig werden bestimmte Abwehrwege in peripheren mononukleären Blutzellen (PBMC) gedämpft. Diese Effekte traten bereits nach sieben Tagen Wärmebelastung auf und liefern Tierärzt:innen sowie Milchviehbetrieben konkrete Ansatzpunkte, um Hitzestress frühzeitig zu erkennen und ihm entgegenzuwirken.



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