20.09.2023rss_feed

Milch ist seit Tausenden von Jahren Teil der menschlichen Ernährung

Die erste Verwendung von Milchprodukten in der menschlichen Ernährung lässt sich bis in die Jungsteinzeit zurückverfolgen, zwischen 10.000 und 5.000 v. Chr. In dieser Zeit ließen sich die Nomadenvölker nieder und entwickelten eine eher landwirtschaftlich geprägte Lebensweise. Sie begannen mit der Domestizierung von milchproduzierenden Tieren, wie Kühen und Ziegen. Damals waren nahezu alle Menschen laktoseintolerant und doch begann man in Europa bereits vor etwa 9.000 Jahren, Kuhmilch zu trinken. Forschungstheorien zufolge hat sich durch eine zufälligen Mutation im Erbgut die Fähigkeit entwickelt, auch im Erwachsenenalter Milch zu verdauen. Vor allem in Nordeuropa ist die sog. Laktasepersistenz, also die Fähigkeit, Milchzucker durch die körpereigene Bildung des Enzyms Laktase verarbeiten zu können, heute besonders verbreitet.


 

Die Erkenntnis der Joghurtfertigung entstand vermutlich zufällig, als Hirten im nahen Osten die Milch in Säcken aus Tierdärmen transportierten. Der Kontakt mit Darm-Enzymen könnte zum Gerinnen und Ansäuern der Milch geführt haben. Joghurt war im griechischen und römischen Reich gut bekannt und wird sogar in der Bibel erwähnt.

Unser grundsätzlicher Ernährungsstil mit tierischen Produkten ist also seit der frühen menschlichen Entwicklung bewährt. Vermutlich hätte sich der Mensch ohne den Verzehr von tierischen Produkten niemals so fortschrittlich entwickelt. Milch und Fleisch liefern dem Körper wichtige Nährstoffe, vor allem hochverdauliche Proteine und Mineralien.


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