26.08.2026rss_feed

Einmalig in Deutschland: Fachschule für Milchwirtschaftliches Laborwesen

Die Fachschule für Milchwirtschaftliches Laborwesen in Triesdorf bietet eine bundesweit einzigartige Fortbildung: Jährlich qualifizieren sich dort 14 bis 20 Studierende zu Milchwirtschaftlichen Labormeisterinnen und Labormeistern. Praxisnähe, moderne Analytik und Qualitätsmanagement stehen dabei im Mittelpunkt.

Qualitätskontrolle und moderne Analytik sind für die Milch- und Lebensmittelwirtschaft von zentraler Bedeutung. Entsprechend qualifizierte Fachkräfte werden unter anderem in der Fachschule für Milchwirtschaftliches Laborwesen in Weidenbach-Triesdorf ausgebildet. Sie ist nach Angaben von B&B Agrar die einzige Fachschule dieser Art in Deutschland. Jährlich absolvieren dort etwa 14 bis 20 Studierende die Fortbildung zur Milchwirtschaftlichen Labormeisterin beziehungsweise zum Milchwirtschaftlichen Labormeister.

Die zweisemestrige Fortbildung baut auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Milchwirtschaftliche Laborantin beziehungsweise Milchwirtschaftlicher Laborant oder einer vergleichbaren Ausbildung auf. Zusätzlich ist eine mindestens zwölfmonatige einschlägige Berufspraxis erforderlich. Auch Interessierte aus anderen Bundesländern und benachbarten deutschsprachigen Ländern können bei freien Kapazitäten aufgenommen werden.

 

Von Milchanalytik bis Digitalisierung

Ein besonderer Schwerpunkt der Fachschule liegt auf der Praxisnähe. Zu den Ausbildungsinhalten zählen unter anderem Analytik in der Milch- und Lebensmittelwirtschaft, Qualitätsmanagement, Lebensmittelrecht, Labororganisation und Reklamationsmanagement. Auch wirtschaftliche Aspekte sowie die Digitalisierung von Laborprozessen gehören zum Lehrplan. Ergänzend werden Kompetenzen in Mitarbeiterführung, Kommunikation, Präsentation und Moderation vermittelt.

Nach zwei Semestern stehen sowohl die Fachschulabschlussprüfung als auch die Labormeisterprüfung an. Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen erwerben damit zwei Abschlüsse auf Bachelor-Professional-Niveau.

 

Vielfältige berufliche Perspektiven

Die erworbenen Kompetenzen eröffnen Einsatzmöglichkeiten weit über klassische Molkereilabore hinaus. Absolventinnen und Absolventen können beispielsweise in der Lebensmitteluntersuchung, im Qualitätsmanagement und in der Qualitätssicherung, in Forschung und Produktentwicklung oder in der Lebensmittelüberwachung tätig werden. Auch Labore aus den Bereichen Mikrobiologie, Trinkwasser oder Pharmazie kommen als Arbeitgeber infrage.

Der vollständige Beitrag von B&B Agrar stellt die Fachschule, die Fortbildungsinhalte und die beruflichen Perspektiven ausführlich vor.


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