09.07.2021rss_feed

"Ein Kilo „veganes“ Lebensmittel erzeugt vier Kilo nicht-essbare Biomasse"

Auf den Feldern wächst nicht einfach nur das Getreidekorn, das wir mahlen und zu Backwaren verarbeiten können, sondern immer eine ganze Pflanze, von der wir Menschen nur einen kleinen Teil nutzen, erinnert Prof. Dr. Dr. habil. Wilhelm Windisch im Interview mit der Zeitschrift Der Hoftierarzt. Da zusätzlich nicht für die menschliche Ernährung nutzbare Pflanzen als Zwischenkulturen angebaut werden müssten, könne man sich als Faustformel merken: ein Kilo veganes Lebensmittel erzeugt vier Kilo nicht-essbare Biomasse. Zusätzlich zu den Reststoffen, die in Mühlen, Brauereien oder in der Ölherstellung anfallen, werden Koppelprodukte wie z.B. Rapsextraktionsschrote erzeugt, die derzeit nur über den Tierdarm veredelt und der menschlichen Ernährung in Form von Milch, Eiern oder biologisch hochwertiges Protein zur Verfügung gestellt werden kann. Eine nachhaltige Lebensmittelerzeugung sei daher derzeit ohne Tierhaltung nicht denkbar.



Rentenbank

mit Unterstützung der
Landwirtschaftlichen Rentenbank

Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)
Adenauerallee 174, 53113 Bonn