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Afrikanische Schweinepest: Erster positiver Fall im Hochsauerlandkreis bestätigt

Wie es in der Pressemitteilung vom 26. Februar 2026 des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen heißt, ist im Hochsauerlandkreis erstmals ein an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendetes Wildschwein festgestellt worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Verdachtsfall bestätigt. Der Fund erfolgte in der Nähe von Störmecke bei Schmallenberg und liegt innerhalb der bestehenden Sperrzone II, die Teile der Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein und des Hochsauerlandkreises umfasst.


Seit dem Erstnachweis der ASP bei einem Wildschwein im Juni 2025 bei Kirchhundem (Kreis Olpe) werden landesweit erlegte und tot aufgefundene Wildschweine im Rahmen eines Monitorings untersucht. Bislang wurden über 37.800 Tiere negativ getestet, 345 Tiere wurden positiv befundet – diese ausschließlich in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein. Mit dem aktuellen Fall ist nun erstmals auch der Hochsauerlandkreis betroffen (Stand: 26. Februar 2026).


Nach Angaben des Ministeriums werden die betroffenen Gebiete intensiv kontrolliert. Spezielle Kadaversuchhundestaffeln des Landes sowie Einsatzkräfte des Hochsauerlandkreises suchen zusätzlich mit Drohnen nach weiteren verendeten Wildschweinen.


Ministerin Silke Gorißen appelliert an die Bevölkerung, die geltenden Schutzmaßnahmen strikt einzuhalten. Dazu gehören insbesondere das Wegegebot im Wald sowie die Leinenpflicht für Hunde im betroffenen Gebiet. Jägerinnen und Jäger werden weiterhin zur konsequenten und abgestimmten Bejagung des Schwarzwildes aufgefordert, um den Bestand im Kerngebiet zügig zu reduzieren.


Die bestehenden Schutzmaßnahmen beruhen auf Allgemeinverfügungen der Kreise Olpe, Hochsauerlandkreis und Siegen-Wittgenstein. Derzeit stimmen sich die zuständigen Behörden über mögliche Anpassungen der Schutzzonen ab. Bei Totfunden von Wildschweinen soll umgehend das zuständige Kreisveterinäramt informiert werden, damit eine fachgerechte Bergung erfolgen kann.


Weiterführende Informationen zur aktuellen Lage der Afrikanischen Schweinepest stellt das Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung Nordrhein-Westfalen (LAVE) unter
www.lave.nrw.de/themen/tiere/tiergesundheit/tierseuchen/aktuelle-lage-der-afrikanischen-schweinepest
zur Verfügung.


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